Samstag, 21. Mai 2011

{Rezension} Emilia Galotti



Name: Emilia Galotti

Autor: Gotthold Ephraim Lessing

Verlag: Schöningh Verlag

Seiten: 141 Seiten

Genre: Drama


Sterne: 7/15




Handlung:
Der Prinz von Guastalla verliebt sich auf den ersten Blick in eine junge Frau namens Emilia Galotti. Doch er ist bereits verlobt. Doch es kommt schlimmer: von seinem Kammerherr Marinelli hört er, dass seine geliebte Emilia mit Graf Appiani verlobt ist und ihn in demnächst heiraten wird! Nachdem sein Versuch ,ihr in der Kirche seine Liebe zu zeigen, gescheitert ist, beauftragt er seinen Kammerherr und Vertrauten Marinelli die Hochzeit zu verhindern und überlässt ihm vollkommen freie Hand. Dem Prinzen ist egal wie, er will nur Emilia....

Rezension:
Das Buch ist wie das Skript zu einem Theaterstück geschrieben und lässt genauere Gedanken und Gefühle oft nur erahnen. Die Geschichte an sich ist interessant, leider schwer zu verstehen. Ich habe das Buch für die Schule (gymnasielle Oberstufe) gelesen und habe mitgekriegt, das viele damit schwere Probleme hatten. Bei mir ging es noch, da ich einige eher ältere Bücher gelesen habe. Was ich aber wiederum gut finde ist, dass in dem Buch, zumindest in der Auflage die ich hatte, einige Wörter unten in den heutigen, normalen Sprachgebrauch übersetzt wurden, was das Lesen vereinfachte. Das Buch an sich ist sehr dünn. Knapp die Hälfte des Buches besteht aus dem Anhang. Im Anhang findet man Informationen zum Autor, sowie viele Texte aus der damaligen Zeit. Für den Unterricht haben wir einige gelesen, damit wir mehr über die Verhältnisse und Werte von Adel und Bürgertum zu der Zeit wussten. Aber ich fand den Anhang ehrlich gesagt eher weniger praktisch...


Kommentare:

  1. Ich finde es gut, dass du zu Emilia Galotti eine Rezension geschrieben hast, denn (leider) wird dieses Trauerspiel lediglich im Rahmen des Deutschunterrichts gelesen und nur selten traut sich jemand "privat" an das Stück heran. Ein kleiner Fehler hat sich bei deiner Rezension jedoch eingeschlichen:

    Der Prinz ist nicht mit Gräfin Orsina verlobt. Jene ist nur seine Mätresse.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende :)

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  2. Ich hab das Buch auch gelesen! Und zwar noch nicht mal für die Schule sondern freiwillig und ich war doch überrascht,dass es mir gefallen hat. Es lohnt sich defnitiv das gelesen zu haben, allein schon, weil das Stück zeigt, dass es auch gute Sachen gibt, die schon älter sind. ^^

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  3. Ich habe das Buch privat gelesen und finde es klasse! Man kann bei klassicher Literatur nicht nur darauf achten, ob die Sprache der heutigen Zeit entspricht bzw. ob der Sprachgebrauch "normal" ist. Dazu gehört schon einiges mehr. Ich finde die Sprache wunderschön und wenn man ein bisschen hineinliest, auch nicht allzu schwer zu verstehen. Schon alleine der Satz: "eine Rose gebrochen, ehe der Sturm sie entblättert", ist doch derart aussagekräftig. Es ist wichtig, das Buch nicht nur "gelesen zu haben", sondern auch darüber zu reflektieren und etwas für sich selbst daraus zu entnehmen. Und das ist- wie ich hier sehe- nicht geschehen. Schade um den Klassiker.

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